iPad-Line-up 2024: Pro und Air wohl mit großen Upgrades – Klassiker vor dem Aus? (2024)

Für das erste Quartal des Jahres 2024 deutet sich bei Apple eine größere Rutsche neuer Hardware abseits der Vision Pro an. Bis Ende März oder Anfang April können wir etwa mit aktualisierten iPad Pros rechnen – sie sollen das größte Upgrade seit fünf Jahren erhalten. Auch neue Macbook-Air-Modelle sind nicht mehr fern, heißt es.

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Mit anstehenden neuen Modellen scheint Apple ein lange im Portfolio befindliches iPad einstellen zu wollen. Das wäre ein überfälliger Schritt. Ebenso seien neue Macbook Airs zu erwarten.

Neue iPad Pros: Redesign, OLED und M3

Glauben wir den Informationen von Gurman, können wir uns bis Ende März 2024 auf die seit Monaten in der Gerüchteküche kursierenden neuen iPad Pros einstellen. Die Top-Tablets sollen demzufolge zwar weiterhin 11 und um 13 Zoll in der Diagonale messende Displays erhalten, allerdings wird Apple wohl auf OLED-Technologie umsteigen.

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iPad-Line-up 2024: Pro und Air wohl mit großen Upgrades – Klassiker vor dem Aus? (1)

Das Apple iPad Pro soll 2024 ein großes Upgrade erhalten. (Foto: t3n)

Bei den derzeitigen iPad Pros verbaut der Hersteller in der 12,9-Zoll-Variante Mini-LED-Bildschirme, während im kleineren Modell auf eine ältere LED-Technologie gesetzt wird. Durch den Wechsel auf OLED sollen die Displays „schärfer und heller sein und Farben genauer wiedergeben“, so Gurman.

Laut 9 to 5 Mac werden die kommenden Pro-iPads zwar ein wenig breiter aber gleichzeitig dünner, wobei letzteres mit dem Wechsel auf OLED zusammenhängen könnte. Denn die Displaytechnologie benötigt weniger Platz.

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Die mutmaßlichen neuen und alten Abmessungen der iPad-Modelle im Überblick:

  • 11-Zoll iPad Pro (aktuell): 247,6 x 178,5 x 5,9 mm
  • 11-Zoll-iPad Pro (neu): 249,7 x 177,5 x 5,1 mm
  • 12,9-Zoll-iPad Pro (aktuell): 280,6 x 214,9 x 6,4 mm
  • 12,9-Zoll-iPad Pro (neu): 281,5 x 215,5 x 5,0 mm

Die kommenden iPad-Pro-Modelle mit den Codenamen J717, J718, J720 und J721 erhalten erwartungsgemäß einen Geschwindigkeitsschub durch die neuen M3-Prozessoren, die schon im aktualisierten Macbook Pro (unser Test) und im iMac mit M3 (Test) zum Einsatz kommen.

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Apple hat wohl ein größeres iPad Air in der Pipeline

iPad-Line-up 2024: Pro und Air wohl mit großen Upgrades – Klassiker vor dem Aus? (2)

Das iPad Air 6 (das Bild zeigt das Air 5) soll nicht nur in 10,9 Zoll, sondern auch in 12,9 Zoll erscheinen. (Bild: Apple)

Neben den Pro-Tablets soll Apple im Laufe des Frühjahrs auch das iPad Air aktualisieren und dabei eine größere Version des Mittelklasse-Tablets enthüllen. Das aktuelle Modell besitzt einen 10,9-Zoll-Bildschirm, dem laut Gurman eine Variante mit 12,9 Zoll zur Seite gestellt werden soll.

Das Unternehmen bereite vier Modelle mit den Codenamen J507, J508, J537 und J538 vor, die als WLAN- und Mobilfunkversionen in beiden Größen erhältlich sein sollen, so Gurman. Weiter soll der Prozessor ein Upgrade erhalten: Anstelle des M1-Chips werden den kommenden Modellen jeweils M2-Prozessoren beiseitegestellt, mit dem die Tablets einen Geschwindigkeitsschub erhalten. Auf das Niveau der iPad Pros kommen sie indes nicht.

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Ein angebliches Mock-up des 12,9-Zoll-iPad-Air. (Bild: 91mobiles)

Die neue Bildschirmvariante des Air sei Teil einer Strategie Apples, Kund:innen mehr Optionen zu unterschiedlichen Preisen anzubieten. So könnten Verbraucher:innen künftig ein größeres Display erhalten, ohne gleich zum teureren iPad Pro greifen zu müssen. Dieser Ansatz ist nicht vollkommen neu: Angefangen hatte Apple mit dem Macbook Pro (Test), das mittlerweile in 14 und 16 Zoll feilgeboten wird. Seit Mitte 2023 gibt es außerdem das Macbook Air mit 15 Zoll (Test), das dem 13-Zöller (unser Test) zur Seite gestellt wurde.

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Auch die Abmessungen des großen Air-Modells sind angeblich durchgesickert. Sie sind, abgesehen von der Dicke, nahezu deckungsgleich mit denen des aktuellen iPad Pro:

  • 12,9-Zoll iPad Air (neu): 280,6 x 214,9 x 6,0 mm

Neues Zubehör soll das iPad Pro mehr zum Macbook machen

Beim Zubehör soll Apple mit einem neuen Magic Keyboard für das iPad Pro nachlegen. Das Accessoire werde die iPads laut Gurman noch mehr wie Macbooks aussehen lassen, indem unter anderem das Trackpad vergrößert wird. Mit dieser Anpassung soll ein Kritikpunkt am aktuellen Magic Keyboard behoben werden, das 2020 auf den Markt gekommen ist.

Begleitet werden soll das iPad Pro zudem von einer neuen Generation des Apple Pencils. Der Pencil mit dem Codenamen B532 wird die mittlerweile dritte Generation des Produkts sein. Zuletzt hatte das Unternehmen eine USB‑C-Version für unter 100 Euro im November auf den Markt gebracht.

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Für das größere iPad Air plane Apple keine neue Keyboard-Version. Stattdessen soll für das neue 12,9-Zoll-Modell das auf dem Markt befindliche Magic Keyboard des Pro verwendet werden. Kompatibel soll das kommende Pro-Zubehör mit den Air-Modellen nicht sein, da die nächste Pro-Generation angeblich minimal größere Bildschirme erhalten soll: Anstelle von 10,9 und 12,9 sollen sie auf 11 und 13 Zoll anwachsen.

Durch die weitere Differenzierung zwischen Air und Pro könne Apple die teureren Tablets klarer als die Speerspitze seines iPad-Portfolios herausstellen und sie zudem für manche als interessantere Option zu den Macbooks positionieren.

Mögliches Aus für iPad 9 und den Apple Pencil mit Lightning

2024 könnte außerdem das Jahr werden, in dem Apple sein iPad 9 einstellen wird. Der Hersteller hatte im Oktober 2022 mit dem iPad 10 (unser Test) eine neue Generation des Budget-Tablets eingeführt, ohne den Vorgänger in Rente zu schicken. Daraus resultierte ein gewisses Chaos im unteren bis mittleren Preissegment. Denn das iPad 10 war eine Spur zu teuer. Wir spekulieren darauf, dass Apple mit dem Ende des iPad 9 den Preis des iPad 10 oder seines erwarteten Nachfolgers ein wenig niedriger ansetzt, um die entstandene Lücke im unteren Bereich zu füllen.

Mit dem mutmaßlichen Aus des iPad 9 erhalte Apple zudem die Möglichkeit, „einige seiner älteren Pencils langsam auslaufen zu lassen“, so die Gerüchte. Einen Ersatz für den Apple Pencil der ersten Generation mit Lightning-Port hatte Apple schon im November eingeführt und die Bahn für den USB‑C-Port im unteren Preissegment frei gemacht.

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Apples aktuelle Pencil-Modelle: Funktionen und Unterschiede im Überblick. (Bild: Apple)

Macbook Air bekommt M3-Chips – Air mit M1 am Ende?

Ferner können wir im Frühjahr ein Upgrade des Macbook Air mit 13 und 15 Zoll erwarten: Die ausgezeichneten Mittelklasse-Notebooks werden Gurman zufolge Anfang 2024 ein Update erhalten. Das umfasse ähnlich der Oktober-Ankündigung für Macbook Pro mit M3 (Test) und iMacs mit M3 (Test)in erster Linie neue Prozessoren. Von den M2-Chips sollen sowohl das 13-Zoll- als auch das 15-Zoll-Modell auf die neuen M3-Prozessoren springen.

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Außerdem wird spekuliert, dass Apple sein Macbook Air mit M1-Chip von Ende 2020 einstellen könnte. Als Einstiegsmodell könnte dann ein Air mit M2-Chip angeboten werden, glaubt Gurman.

Zudem seien eine aktualisierte Apple Watch mit Blutdrucksensor und ein aktualisiertes iPad Mini sowie ein iPad für das untere Preissegment in der Pipeline. Begleitet wird die Apple Watch, die in diesem Jahr möglicherweise ein Redesign erhalten könnte, sowohl von größeren iPhone-16-Pro-Modellen als auch von überarbeiteten Airpods, die dann auch mit USB‑C-Anschluss ausgestattet sein sollen.

Ob Apple für seine erwarteten Neuankündigungen ein eigenes Event veranstaltet, oder sie nur per Pressemitteilung kommuniziert, ist noch unklar. In den letzten Jahren hatte der Hersteller gelegentlich kleine Frühjahrs-Events anberaumt, oftmals wurden neue Produkte aber auch einfach nur über die eigene Website präsentiert.

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